Kahl, leer, kalt, Wolken, Hochwasser.
4 Tage Venedig, viele Kilometer, viele Bilder, viele Tauben, Spatzen, Möwen, eine Katze, mehrere Hunde, … Touristen.Aber nur in entsprechenden Gegenden. Abseits der Hauptwege war es wunderbar einsam. Einsam und verkommen, heruntergekommen. Das vielleicht nicht ganz so wunderbar, aber eindrucksvoll. Ein paar alte Männer, Müllmänner und -frauen, Bauarbeiter. Fischverkäufer, die im Wasser stehen, weil Fische ja ins Wasser gehören…

Dann der Gegensatz: Auf dem Markusplatz drängeln sich Touristen auf den Hochwasserstegen, bilden lange Schlangen vor dem Eingang des Dogenpalasts. Überall Stände mit Kitsch und Fressalien. Während der Hochwasserzeiten ist unter den Arkaden das Vorankommen fast unmöglich.

Ich kam mir vor wie ein Wanderer zwischen zwei Welten. Und so wechselte ich die Seiten je nach Stimmung.