Paris April 2011

Cityrollertour

Paris, eine Stadt die ich sehr gerne besuche.
Als Teenie mit meinen Eltern habe ich sie kennengelernt, Touristen-Programm, alles was man so gesehen haben muss in 3 Tagen. Hände voll Metrotickets, merkwürdige Bettdecken, seltsames Klopapier, sehr leckere Speisen und um die Ecke beim Hotel ein Pizzabäcker, der seinen Teig so richtig in die Höhe geworfen und die Pizza auf diese Weise riesig geformt hat. Typisch französisch halt…

Der nächste Ausflug nach Paris dann erst wieder 2005, im Winter, bei Kälte, mit einer Mandelentzündung.
Diesmal sind wir an der Seine entlang gelaufen und haben weniger die Touristen-Zentren erkundet. Vor allem die unbekannteren Stellen von La Défense.

In den Osterferien 2011 hab ich die Stadt meinem Sohn gezeigt.
Mit Cityrollern unterwegs, haben wir in einer Woche richtig viel erkunden können.

Centre Pompidou

Das erste Mal sind wir am frühen Morgen dort.
Ich hab mich immer gewundert, warum auf Satelliten-Fotos der äußere Rand des Platzes immer voller wirkt als der Platz direkt neben dem bunten Riesen.
Als wir ankommen, begreife ich endlich warum: Das ist eine schiefe Ebene. Und morgens ist die so gut wie leer.
Die Stadtreinigung ist unterwegs und verschwendet, wie immer, sehr viel Wasser.
Schulklassen mit kopierten Arbeitsblättern hören Vorträge ihrer Lehrer. Erinnerungen an meine Klassenreisen kommen hoch.

Am frühen Nachmittag sieht das jedoch alles ganz anders aus.
Die Wege und Plätze voll, durchrollern unmöglich.
Und auch in die Schlange vor der Rolltreppe wollen wir uns nicht einreihen.



Eiffelturm

Ein Eck vorübergehend geschlossen, an den Pfeilern stehen drei-schlangenweise die Menschen, geduldig auf Aufzüge und freie Stufen wartend.
Interessanterweise weilt unter der Mitte des Turmes keiner. Und den Blick finde ich eigentlich am imponierendsten.
Rauf wollte ich eh nicht, Sohn mag keine Aufzüge und Mutter keine Treppen, zumindest nicht in den Stufenmengen.
Und Menschenmassen mögen wir beide nicht.

So stehen wir unter dem Turm, der uns so riesig und doch so filigran vorkommt und fühlen uns winzig.

 

La Défense

Modern, spiegelnd, fotogen.
Es macht Spaß, den Fortschritt zu sehen.
Und es ändert sich beständig.

 

Passerelle Solférino

Fast so schön wie die Millennium Bridge in London!