Toskana Juli 2013

Querbeet durch die Provinzen

Volterra um 7.15 Uhr

So früh ist die Luft noch angenehm.
Kühl kann man nicht mehr sagen, halt angenehm.
Hörnchen, Latte und 1 Glas Wasser für 2 Euro 70.
Ich wache so langsam auf.

San Gimignano

Ein sehr nettes Städtchen.
Von Turm zu Turm, von Platz zu Platz schlendern wir, vormittags schon den Schatten suchend und uns auf eine kalte Cola/Fanta freuend…

 
 

Pistoia

Pistoia, enge Gassen, eine kompakte Innenstadt.
Gemütlich wirkt es hier, aber die Sonne brennt erbarmungslos.

Uns zieht es zum „Ospedale del Ceppo“, unter dem man Teile der unterirdischen Stadt, „Pistoia sottterranea“ ansehen kann.
Eine kurze Führung in feuchter, stickig-warmer Luft.

 

Lucca – eine Perle

Vor gut 20 Jahren war ich mit einer Freundin in der Toskana und auch in Lucca.
Ich habe mich damals schon in diese Stadt verliebt, und heute ist es immer noch so.
Eine wunderschöne Stadt, mit schmalen, engen Gassen, schönen Plätzen, einigen Türmen und viel Flair.
Das Schöne an Türmen in einer Altstadt ist die 3. Dimension, die Höhe.
Dadurch wirken die Gassen noch einmal schmaler und gemütlicher.

Unsere vormittägliche Rast diesmal in einem Bücherladen!
Voll klimatisiert und mit einem Cafe in historischen, mächtigen Mauern.

 

Livorno

Am frühen Sonntagmorgen den Hafen und Venezia Nuova angeschaut. Es entsteht der Eindruck, jeder Einwohner Livornos sei Bootsbesitzer. Boote liegen Perlenketten gleich an jedem verfügbaren Platz in den Kanälen.

Im Gegensatz zu bisher allen besuchten Städten gibt es hier keine historische Altstadt. Die Straßen zwischen monströsen Nachkriegsbauten wirken so früh am Sonntag merkwürdig leblos und hässlich.



 
 
 

Volterra – Alabasterstadt

Ein zweites Mal, Alabasterläden anschauen.
Zu normalen Touristenzeiten ist hier einiges los.
Lebendig und bunt präsentiert sich die Stadt.



 
 

Pisa

Die Toskana ohne den Turm in Pisa gesehen zu haben… das geht gar nicht.
Das denken sich offensichtlich alle Touristen, sie stürmen den Domplatz mit den Andenkenständen und lassen den Rest der Stadt links, oder eher rechts, liegen.
Obwohl es dort ein paar schöne Fleckchen gibt.
Den Borgo Stretto mit seinen Arkarden oder die diversen Marktstände zum Beispiel.

 

Florenz

Florenz kenne ich von einer Projektreise in der 11. Klasse. Wir hatten damals in einer Seitengasse zwischen Bahnhof und Markthalle gewohnt, morgens um 5 mussten wir die Fenster schließen, da der Marktbetrieb unerträglich laut uns am Schlafen hinderte.

Diese Erinnerungen kommen mir, als wir durch entsprechende Gasse laufen und sogar dieses Hotel wiederfinden. Vorbei an San Lorenzo folgen wir den Touristen Richtung Piazza della Signoria, durch die Uffizien zum Ponte Vecchio. Immer noch wunderschön, immer noch überlaufen, immer noch eine meiner Lieblingsstädte. Einziger Unterschied zu damals ist das große Angebot unterschiedlichster Polizistentypen.

 
 

Siena

Eine Stadt im Palio-Fieber, die zentimeterdicke Sandschicht, platt gewalzt, mit Regenabflusslöchern.
Tonnen von Holztribünen, die den Restaurants und Läden die Sicht nehmen und lustige Schaufensterauslagen.
Ich hatte Siena größer in Erinnerung, aber wahrscheinlich war ich vor 20 Jahren einfach noch kleiner…