Sichtbare Historie: Erst Bleichen, danach Canale Grande, dann Old Lady.
Zu guter Letzt, jetzt im Ruhestand, hört es wieder auf den Namen Bleichen und wird gerade restauriert.

Standort, besser Liegeort: Der Bremer Kai im Hafen Hamburg, Teil des Hafenmuseums.
An Bord nette Seemänner, die Einzelheiten über den Stückgutfrachter erzählen und einen an die schönen Stellen begleiten. Vom Bug schweift der Blick zur Hamburger Silhouette, rostbraune Container im Vordergrund.

Der Museumshafen liegt weit ab vom Schuss, aber für Fans von Kaikränen, Schwimm-Dampfkränen, Schutendampfsaugern und Stückgutfrachtern ist er herrlich unkompliziert zu besichtigen. Fast überall darf man rein/raufgehen, trifft man einen Menschen, der sein schwimmendes Gefährt in und auswendig kennt und einen gerne an seinem Wissen teilhaben lässt.

Man kann unter riesigen Kränen durchlaufen und eventuell im Kaischuppen 50a grübeln, wohin man zwischen unzähligen Exponaten seinen Schritt zuerst lenken soll.
Denn es gibt wirklich viel auf unkonventionelle Art zu sehen.