Bäderdreieck Oktober 2016

Viele, viele "Pramen"

Franzensbad, Cheb, Karlsbad und Marienbad in Tschechien.
Und noch ein Ausflug ins blubbernde Moor. Spannend.

Franzensbad

Ganz im Zeichen des Heilwassers.

Ein paar Straßen, schachbrettartig angeordnet mit breiter Promenade. Fast im Grünen eine Kolonnade mit Café und Oblaten-Geschäft.
Ein großes Kurhaus, großzügige Parkanlagen und einige Quellen. Zum Teil liebevoll renoviert, zum Teil sehr heruntergekommen.

Als Stadt kann man das Ganze nicht bezeichnen, eher als Kurbezirk. Dafür ist es aber nett.


 
 

Soos

Zwei Stunden schönes Wetter nutzen wir für einen Besuch im Geopark Soos, in der Nähe von Franzensbad.
Überall gibt es hier Löcher im Boden aus denen es ständig blubbert.
Der Rundweg geht über Stege und ist wirklich schön.

Cheb / Eger

Kurzausflug in die Vergangenheit. Ins Muzeum Cheb und einmal um die ganze Altstadt.
Netter Ort mit gutem Apfelstrudel. Außenrum wohl von jeder Supermarktkette ein Exemplar.




 

Karlsbad

Auch hier viele Quellen und Wandelmöglichkeiten.
Die Stadt erstreckt sich entlang des Flusses Teplá und lässt sich wunderbar erlaufen.
Es gibt Pramen (Quellen), Kur-Tassen, Geschäfte, Säulen und Jugendstil ohne Ende.
Was fehlt sind Straßencafés. Vielleicht ist aber die Saison auch schon vorbei.

 
 

Marienbad

Marienbad ist bei schönem Wetter sicher reizvoll.
Bei Dauerniesel… naja.

Umwerfend: Die Wandelhalle oder auch Kolonáda. Die ungefähr 100 Meter lange, schmiedeeiserne Halle ist Treffpunkt von Tagestouristen und Kurgästen.
Die mit der Stimme von Celine Dion singende Fontäne daneben dann eher Geschmackssache.

In der Hauptstraße Geschäfte und Restaurants, in Marienbad gibt es sehr viele Kurhotels. Ein kleiner Markt hat sich auf dem Mittelstreifen zwischen den Fahrbahnen aufgebaut. Bei diesem Wetter etwas sehr trostlos.